
Solo "Transition I" | Foto: Rolf Bürgin
Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin, Videokünstlerin, Regisseurin und Produzentin von Tanzvideos
Heidi Köpfer wurde 1954 in Basel geboren. Schon als Kind praktizierte sie intensiv Eis- und Rollkunstlauf und erhielt Ballettunterricht. 1976 begann sie in Basel ihre Tanzausbildung bei der Amerikanerin Othella Dallas, einer ehemaligen Tänzerin der Katherine Dunham Company, New York. Daneben besuchte sie zahlreiche Kurse und Workshops im In- und Ausland in Ballett, Modern Dance, Jazztanz, Afrotanz, Stepptanz, Tanztheater, Butoh, Kontaktimprovisation, Hip Hop, Streetdance u.a. Auch heute noch ist sie stets auf der Suche nach neuen Bewegungs- und Tanzerfahrungen.
1977 erfolgte der erste Auftritt als Tänzerin, 1980 begann sie selber zu choreografieren. Seitdem entstanden zahlreiche Tanzstücke für die Bühne und aus ihrer Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden und Musikern multimediale Performances und Fotoprojekte. 2007 wurde sie in die Jury des Kulturfonds der Schweizerischen Autorengesellschaft (SSA) zur Vergabe der Stipendien für Choreografieprojekte berufen.
Bevor sie 1987 ihr eigenes Tanzstudio in Basel eröffnete war sie 10 Jahre lang Tanzlehrerin und Assistentin bei Othella Dallas (Katherine Dunham Technik). Seit 2004 leitet sie ferner Kurse, Seminare, Workshops und Projektwochen an verschiedenen staatlichen Schulen und Institutionen.
1988 begann Heidi Köpfer die künstlerischen Möglichkeiten von Tanz in Verbindung mit Video zu erforschen. Bis heute sind 8 Tanzvideos (MOTION, PUZZLE, MIKADO, CHANGES, INTERMEZZO, WHATSOEVER, KOREWORI, WALLS) entstanden, die weltweit an ca. 230 Festivals und Veranstaltungen gezeigt wurden (Stand Juni '10). Alle ihre Videos wurden zudem von Fernsehstationen ausgestrahlt (SF DRS, 3-sat, TSI, Kanal 4, VOX u.a.), befinden sich in zahlreichen Mediatheken und werden u.a. vom renommierten französischen Videoverleih "Heure Exquise!" vertrieben.
MOTION erhielt 1989 einen Förderpreis an den 5. Film- und Videotagen der Region Basel und 1990 den Hauptpreis sämtlicher Kategorien am Festival "Semana Internacional de Cine" in Teruel, Spanien.
CHANGES wurde 1998 für seine Originalität und Ästhetik am internationalen Festival "Ecrans sans frontières" in Mulhouse, Frankreich, ausgezeichnet.
INTERMEZZO erhielt in Italien an der 51. Mostra del Cortometraggio di Montecatini "FILMVIDEO 2000" den "Hans-Züllig-Preis" für den besten Tanzfilm und den "Airone d’Argento" (International Jury Award) sowie ebenfalls 2000 den "Prix Eurorégion" am 18. internationalen französisch/spanischen Videofestival von Estavar-Llivia.
PUZZLE und WHATSOEVER wurden 2004 vom Kanton Basel-Landschaft für die Kunstsammlung Neue Medien angekauft.
(Stand Juni '10)
Daneben ist sie auch immer wieder an Film-, Video- und Fotoproduktionen anderer KünstlerInnen beteiligt.
www.dock-basel.ch (artist database)